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23. Juni 2023

Amelanders diskutieren über nachhaltige Wärme

Während einer ersten Diskussionsrunde über die Wärmewende auf Ameland wurden viele Fragen gestellt. Das war auch die Absicht. Ameland untersucht verschiedene Möglichkeiten, die Insel auf nachhaltige Weise mit Wärme zu versorgen. Währenddessen möchte die Gemeinde von möglichst vielen Einwohnern hören, was sie über nachhaltige Energie und nachhaltige Wärme denken. Und welche Fragen sie haben.

An den ersten vier Diskussionsabenden im Februar und März kamen insgesamt rund 125 Amelander zusammen, um sich über nachhaltige Wärme für ihre Häuser auszutauschen. Ab 2035 wird Erdgas nicht mehr verfügbar sein. Ameland untersucht derzeit verschiedene Optionen, um Haushalte und Unternehmen auf der Insel mit nachhaltiger Wärme zu versorgen, wie die Präsentationen von Erwin de Boer und Luc van Tiggelen von der Gemeinde zeigen. Geothermie (Erdwärme), Wasserstoff und verschiedene Lösungen mit Wärmepumpen werden untersucht. Diese Optionen sind für die Insel recht einschneidend und die meisten davon sind nur umsetzbar, wenn viele Haushalte mitmachen. Dennoch ist es unerwünscht, Haushalte zu irgendetwas zu verpflichten; Hauseigentümer entscheiden grundsätzlich selbst über ihr Eigenheim. Deshalb ist es wichtig, sich jetzt über die zukünftige Energieversorgung auszutauschen, damit jeder bald die richtigen Entscheidungen für sich treffen kann.

Bei den Treffen in den Dörfern wurden viele Fragen zu Technik, Kosten und Zuverlässigkeit der zukünftigen Wärmeversorgung gestellt. Die Gemeinde zeigte auf, welche technischen Lösungen derzeit weiter untersucht werden, was darüber bereits bekannt ist und was noch nicht bekannt ist. In den Gesprächen ging es auch um die Kontrolle: Wer wird am Steuer sitzen? Ist das ein großes Energieunternehmen oder sind es die Amelanders selbst?

Lesen Sie mehr über die Dorfgespräche im März 2023.

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