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Wanddämmung

Ohne Isolierung verliert ein Haus etwa 20 % seiner Wärme über die Außenwände. Eine Wanddämmung sorgt dafür, dass die Wärme im Haus bleibt. Auch gegen Feuchtigkeitsprobleme und Lärmbelästigung kann eine Dämmung helfen.

Einstein- oder Einzelsteinmauern bestehen aus einer Steinschicht. Eine Hohlwand besteht aus zwei Schichten mit Luft oder Isolierung dazwischen.

Häuser ohne (Hohlraum-)Wanddämmung lassen sich in der kalten Jahreszeit oft nur schwer auf Temperatur bringen. Eine Wanddämmung kann einen großen Unterschied machen: mehr Komfort und geringere Kosten. Es gibt grob drei Möglichkeiten, Wände zu dämmen: Hohlraumdämmung (1), Dämmung innen (2) und Fassadendämmung außen (3).

1- Hohlraumwanddämmung

Besonders bei Häusern, die zwischen 1920 und 1979 gebaut wurden, kann es interessant sein, den Hohlraum, den Hohlraum zwischen Innen- und Außenwand, mit einer Dämmung zu versehen. Bei der Hohlraumdämmung wird das Dämmmaterial (z. B. PUR-Schaum, Kunststoffgranulat oder Glaswolleflocken) von außen durch enge Bohrlöcher in den Hohlraum eingeblasen oder gesprüht. Häuser aus der Zeit vor 1920 haben meist keinen Hohlraum, sondern eine massive Steinmauer. In alten Häusern mit Hohlraum ist dieser manchmal sehr eng oder zu stark verschmutzt und eine Isolierung mit Zwischenwänden oder eine Isolierung an der Außenseite ist die bessere Option.

2-Isolierung mit Zwischenwänden

Für die Innendämmung von Wänden eignen sich unterschiedliche Dämmstoffe. Am häufigsten werden Steinwolle, Glaswolle, Holzfaserplatten oder PIR-Platten verwendet. Die ersten drei isolieren ebenfalls gut gegen Schall, nehmen aber etwas mehr Platz ein. PIR-Platten sind im Allgemeinen dünner und lassen mehr Platz im Innenraum. Die Isolierung wird beispielsweise mit Gipskartonplatten und Putzarbeiten abgeschlossen.

![](/uploads/diy-images/outer wall Insulation.png)

3-Außenwanddämmung bzw. Fassadendämmung

Eine Wand kann auch von außen gedämmt werden. Anschließend wird die Außenwand mit einer Dämmschicht und einer Abschlussschicht versehen. Da sich das Erscheinungsbild des Gebäudes ändert, ist eine Genehmigung erforderlich. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Anschlüssen an Dächern und anderen Gebäuden sowie bei der Endbearbeitung von Fenstern und Türen erforderlich. Die Kosten für eine Fassadendämmung sind daher relativ hoch. Interessant kann es sein, wenn auch Nachbarhäuser gleich gedämmt werden.

Isolierung von Trennwänden

In großen Gebäuden muss nicht immer der gesamte Raum Komfort bieten. Eine Dämmung von Trennwänden kann dann sehr effektiv sein. Nur der Raum, in dem Menschen leben oder arbeiten, wird beheizt und isoliert. Auch die Lärmbelästigung wird auf diese Weise reduziert. Zur Isolierung von Trennwänden eignen sich Glaswolle, Steinwolle und Holzfasern sehr gut. Zudem sind diese Materialien gut schalldämmend und leicht zu verarbeiten.

Badezimmerisolierung

![diy-images/bathroom Insulation.png](/uploads/diy-images/bathroom Insulation.png) In einem gut isolierten Badezimmer bildet sich weniger Kondenswasser. Denn der Temperaturunterschied zwischen der Wandoberfläche und der feuchten Raumluft wird nicht zu groß. Beim Duschen bildet sich immer noch Kondenswasser, aber deutlich weniger als wenn die Wände des Badezimmers kalt bleiben. Bei guter Belüftung staut sich weniger Feuchtigkeit in der Wohnung und die Gefahr der Schimmelbildung sinkt. Für Badezimmer gibt es spezielle Dämmplatten, die direkt verfliest werden können.

Ein Dämmwert von Rd 4,4 ist der Standard für die Fassade eines Neubaus. In bestehenden Häusern ist es oft schwierig und teuer, so weit zu gehen. Dann ist eine Hohlwanddämmung ein guter und relativ kostengünstiger Einstieg. Eine zusätzliche Isolierung durch eine Zwischenwand oder an der Außenseite der Wand kann nachträglich angebracht werden. Zum Beispiel bei einer Renovierung.



Machen Sie mehr selbst

Sehen Sie sich hier die vorherigen und nächsten Tipps an.
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